Gestört erzählt: Persönlichkeits-Störungen, Ängste und Kraftquellen.
Am 8. September 2026 spricht der Musiker Nik Petronijevic in Zürich öffentlich darüber, wie es ist, mit einer ängstlich-vermeidenden Persönlichkeitsstörung zu leben. Ein Hinweis auf einen Abend, der zu vielem passt, worüber wir hier schreiben.
Warum dieser Hinweis
In meinem Ratgeber geht es immer wieder um Vermeidung: um das Ausweichen vor Situationen, die Angst machen, und darum, was das mit dem Alltag macht. Das lässt sich beschreiben, erklären, einordnen. Etwas anderes ist es, jemandem zuzuhören, der davon aus der ersten Person erzählt – in einem Raum, mit anderen Menschen zusammen.
Genau das passiert an diesem Abend.
Worum es geht
Nik Petronijevic ist Kulturschaffender und Musiker. Er lebt mit einer ängstlich-vermeidenden Persönlichkeitsstörung. Für ihn fängt vieles bereits vor der Wohnungstür an: die Sorge, bewertet zu werden, Fehler zu machen, ins Unbekannte zu gehen. Neues löst bei ihm zuerst einmal Angst aus – und er geht trotzdem hinein.
Im Gespräch mit dem Psychotherapeuten Matthias Boss von “Gestört erzählt” erzählt er, wie er damit umgeht und was ihm dabei dient. Die Musik ist für ihn eine dieser Möglichkeiten: ein Weg, Erlebtes und Gefühle nach aussen zu bringen.
Als Mental-Health-Aktivist spricht er öffentlich über seine Erfahrungen. Ihm geht es besonders um junge Menschen: dass sie sich früh Unterstützung suchen und ihren eigenen Umgang mit der eigenen psychischen Gesundheit finden können.
Über die Reihe
In der Veranstaltungsreihe «Gestört erzählt» erzählen Menschen von ihrem Leben mit psychischen Erkrankungen. Die Gespräche geben Einblick in die Gedanken- und Gefühlswelt der Erzählenden und öffnen ein Thema, über das sonst wenig gesprochen wird.
Der Titel nimmt das Wort «gestört» bewusst auf und stellt es zur Diskussion: Hier erzählen die Betroffenen selbst – aus ihrer Perspektive, mit ihren Worten.
Hinweis zum Inhalt
An diesem Abend geht es um psychische Erkrankungen, insbesondere um Angst- und Persönlichkeitsstörungen. Es ist kein therapeutisches Setting, sondern ein moderiertes Gespräch mit persönlichem Erfahrungsbericht und fachlicher Einordnung.
Zur Sprache kommt auch das Thema Suizid.
Wenn dich das belasten könnte oder wenn du selbst Suizidgedanken hast: Auf reden-kann-retten.ch findest du kostenlos und unkompliziert Anlaufstellen. In der Schweiz erreichst du die Dargebotene Hand rund um die Uhr unter der Nummer 143.
Die Angaben
Datum: Dienstag, 8. September 2026
Zeit: 19.00 – 20.30 Uhr
Ort: Debattierhaus Karl der Grosse, Kirchgasse 14, 8001 Zürich
Sprache: Schweizerdeutsch
Eintritt: CHF 20.– / ermässigt CHF 12.–
Gäste: Nik Petronijevic im Gespräch mit Matthias Boss
Tickets & Infos: karldergrosse.ch
Der Abend findet in Kooperation mit statt.
Wenn ein Abend unter Menschen gerade nicht geht
Ein voller Raum, fremde Leute, ein Thema, das nahegeht – das ist für manche genau die Situation, um die es an diesem Abend inhaltlich geht. Die Reihe hat einen Podcast. Frühere Gespräche lassen sich dort nachhören, zu Hause, jederzeit unterbrechbar.
Qlear Calm ist weder Veranstalterin noch Mitorganisatorin dieses Abends. Der Hinweis ist unbezahlt.
Die Inhalte dieses Ratgebers stammen aus eigenen Erfahrungen und eigenen Recherchen. Quellenangaben machen wir, sofern vorhanden. Quellen: Veranstaltungsangaben des Debattierhauses Karl der Grosse und der Reihe «Gestört erzählt», Stand August 2026.